Golfstaaten setzen Krisentreffen wegen Iran-Krise an – VOL.AT

Zunehmende Unruhe in der Region nach Hinrichtung von Nimr al-Nimr
Zunehmende Unruhe in der Region nach Hinrichtung von Nimr al-Nimr

Das teilte der Generalsekretär des Gremiums, Abdullatif bin Rashid al-Sajani, am Dienstag mit. Die mit Saudi-Arabien verbündete Golf-Monarchie Bahrain stellte indes alle Flugverbindungen mit dem Iran ein, wie staatliche Medien in der Hauptstadt Manama berichteten.

Beziehungen herabgestuft

Die Hinrichtung des schiitischen Geistlichen und Regimegegners Nimr al-Nimr im vorwiegend sunnitischen Saudi-Arabien hatte am Wochenende den Konflikt zwischen den beiden rivalisierenden Regionalmächten offen ausbrechen lassen. In Teheran verwüstete ein wütender Mob die saudi-arabische Botschaft. Die Führung in Riad nahm dies zum Anlass, zunächst die diplomatischen und dann auch alle wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran abzubrechen. Die engen Verbündeten Sudan und Bahrain hatten diesen Schritt nachvollzogen. Die Vereinigten Arabischen Emirate stuften die diplomatischen Beziehungen herab und Kuwait berief seinen Botschafter zurück.

“Abenteuertum wird nur schaden”

Der Iran wiederum warnte Bahrain, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate nach deren Schritten: “Dieses Abenteurertum wird diesen Staaten langfristig nur schaden”, sagte Mohammad Nahavandian, Stabschef im iranischen Präsidialamt, am Dienstag in deren Richtung. Die Solidaritätsbekundung der drei arabischen Golfstaaten mit Riad kann nach den Worten von Nahavandian – zitiert von der der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA – nicht die öffentliche Meinung über die unmenschliche Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr in Saudi-Arabien ändern.

Unterdessen hat sich die Türkei als Vermittlerin im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran angeboten. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Dienstag, es müsse sofort diplomatische Initiativen geben. “Die Türkei ist bereit, jede konstruktive Hilfe anzubieten, die wir können, um eine Lösung zu finden”, sagte Davutoglu vor der Parlamentsfraktion seiner konservativ-islamischen AK-Partei.




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