- Lewis Hamilton, der Formel 1 Weltmeister des Jahres 2008, und Mercedes können den Saisonauftakt in Melbourne nach den Testfahrten von Bahrain kaum noch erwarten.
- #Formel 1
Für Lewis Hamilton, dem Weltmeister des Jahres 2008, und das Mercedes-Team hätten die Testfahrten in Bahrain kaum besser laufen können. Zum Abschluss lieferte Hamilton noch eine Bestzeit und empfahl sich damit als Favorit für die neue Saison. Weltmeister Sebastian Vettel kam mit seinem Red Bull nach einer Pannenserie nicht über die neuntschnellste Zeit hinaus.
Die Formel-1-Testfahrten für die WM 2014 sind zu Ende. Zum Abschluss markierte Mercedes-Pilot Lewis Hamilton die Bestzeit. Weltmeister Sebastian Vettel drehte in seinem Red-Bull-Boliden auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir 77 Runden und kam auf die neuntschnellste Zeit. Die WM beginnt am 16. März mit dem Grand Prix von Australien.
Nach einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen zog Vettel, der die vergangenen vier Saisonen dominiert hat, ein “eher bescheidendes Fazit”. “Wir konnten nicht so viel fahren wie gewünscht und haben nicht so viel übers Auto lernen können wie wir wollten”, meinte der er. Der Abschluss am Sonntag stimmte den vierfachen Champion dann aber doch etwas positiver.
“Wir sind heute ein bisschen ins Fahren gekommen. Jetzt gilt es, die gesammelten Daten auszuwerten und in Australien gut aufgestellt zu sein”, erklärte Vettel. Er allerdings um Besonnenheit bemüht. “Es ist schon sehr selten, dass ein Fahrer, der die letzten Rennen der Saison beherrscht hat, auch die ersten Rennen der neuen bestimmt, vor allem bei solch gravierenden Änderungen”, meinte Vettel und fügte hinzu: “Jeder im Team ist aber bereit zu kämpfen.” Für das erste Rennen in Australien erwartet Vettel daher auch mehr Chaos als in den Vorjahren, denn, wie er sagt: “Die meisten Teams tun sich mit der Zuverlässigkeit ihrer Autos schwer.”
Mercedes ist bereit
Sehr zuverlässig präsentierten aber bereits Mercedes und Williams. Die beiden Teams standen über die gesamten Tests in Bahrain und Jerez bei den gefahrenen Kilometern ganz oben.
Mit den neuen Autos haben aber alle Rennställe zu kämpfen. Neue Turbo-Motoren, das hochkomplexe Hybridsystem ERS – die Herausforderungen angesichts der gravierendsten Technik-Zäsur in der Formel 1 seit Jahrzehnten sind vielfältig, die Ungewissheit ist bei allen Teams groß.
Voller Zuversicht blickt eigentlich nur Hamilton dem Auftakt entgegen. “Ich bin so bereit, wie ich es nur sein kann. Es gibt aber noch so viel zu lernen”, bilanzierte der Weltmeister des Jahres 2008. Ob er schon das Maximum aus dem Wagen holen könne? “Nein, nein”, meinte Hamilton schmunzelnd.