Kleines Debakel für Sebastian Vettel: "Ich komme mit dem Bock noch nicht klar"

Ein erneut starkes Mercedes-Team, ein derzeit fast unantastbarer Lewis Hamilton und dann auch noch das: Weltmeister Sebastian Vettel erlebte als Fünfter das nächste kleine Debakel, sein Teamkollege Daniel Ricciardo stahl dem Vierfach-Champion wie schon in Bahrain die Show. Auf Anweisung seines Red-Bull-Teams musste der Heppenheimer dem jungen Australier sogar freie Fahrt gewähren. Das passte Vettel so gar nicht. Ricciardo wurde am Ende Vierter.

Vettel am Funk: “Pech gehabt”

Als wäre es für den 26-Jährigen Deutschen nicht frustrierend genug gewesen, schon nach zehn Runden zehn Sekunden Rückstand auf Hamilton zu haben und wenig später Nico Rosberg fast kampflos ziehen lassen zu müssen, folgte die nächste Demütigung wenig später.

Über den Boxenfunk wurde er aufgefordert, den mit frischeren Reifen fahrenden Ricciardo passieren zu lassen: “Lass Daniel durch, bitte”. Erst sträubte sich Vettel (“Pech gehabt”) gegen die Anweisung, ließ dem Australier dann aber doch genug Platz zum Überholen und konnte das Tempo anschließend nicht mitgehen. Eine Schmach für den Seriensieger von einst, der knapp 25 Sekunden nach Ricciardo ins Ziel trudelte. “Er war über die Anweisung nicht wirklich glücklich, aber er hat das Richtige für das Team gemacht”, meinte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Wenn auch mit einiger Verspätung. Vettel hatte sich erst über Ricciardos Reifen informieren lassen. “Wenn jemand auf einer anderen Strategie ist, klar versucht man, sich zu helfen”, sagte Vettel. “Ich ordne mich da dem Team unter – auch wenn mir das in dem Moment vielleicht nicht so gefällt.” Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko lobte den Deutschen denn auch als “Teamplayer”.

“Ich komme im Moment mit dem Bock nicht klar”

“Ich habe es zuerst nicht verstanden”, sagte Vettel über die ungewohnte Anweisung, “dann wurde mir mehr und mehr klar, dass ich nicht genug Speed hatte, und ich musste einsehen, dass es wenig Sinn machte, dagegenzuhalten.” Der Vorzeigefahrer räumte ein: “Ich komme im Moment mit dem Bock noch nicht klar, ich kann aber nicht sagen, woran es liegt. Unsere Aufgabe ist es, schnell dafür zu Sorgen, dass der Stern untergeht.”

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