Am wenigsten Sorgen haben die vier von Mercedes-Turbomotoren angetriebenen Rennställe. Am Sonntag war der Brite Lewis Hamilton im Mercedes-Silberpfeil der Schnellste vor dem Finnen Valtteri Bottas im Williams-Mercedes. Diese beiden Teams haben in den drei Testphasen in Jerez de la Frontera und in Bahrain die meisten Kilometer abgespult und scheinen für den WM-Start in Australien am besten gerüstet zu sein.
Ganz im Gegensatz zu den vier mit Renault-Motoren ausgerüsteten Rennställen. Das Weltmeisterteam Red Bull mit dem vierfachen Champion Sebastian Vettel konnte zwar mit 77 gefahrenen Runden distanzmässig den verheerenden Samstag (keine gezeitete Runde) korrigieren, doch die Sorgen sind nicht kleiner geworden. Vettel war für zwei der insgesamt acht Unterbrechungen verantwortlich: Einmal zerriss es an seinem Auto eine vordere Bremsscheibe.
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Formel-1-Tests in Bahrain
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Nur Alonso und Räikkönen können mithalten
Fernando Alonso, der Dritte vom Vortag, und Rückkehrer Kimi Räikkönen waren die Einzigen, die bei den Wintertests einigermassen mit Mercedes mithalten konnten. Auch Sauber ist mit einem Ferrari-Motor ausgerüstet, doch mit den zeitlichen Abständen kann das Hinwiler Team nicht zufrieden sein. Am Samstag, als am Vormittag Adrian Sutil 91 Runden drehte und Esteban Gutierrez am Nachmittag deren 86, gabs keine grossen Probleme.
Sakhir (Bahrain). Formel-1-Testfahrten. Vierter und letzter Tag:
1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 1:33,278 (69 Runden).
2. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes, 0,709 Sekunden zurück (108).
3. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1,002 ( 74).
4. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes, 2,299 (74).
5. Jean-Eric Vergne (Fr), Toro Rosso-Renault, 2,423 (74).
6. Adrian Sutil (De), Sauber-Ferrari, 3,189 (91).
Ferner:
8. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber-Ferrari, 4,025 (86). 9. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 4,190 (77).
– 12 Fahrer im Training.
(si)
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