Lotus in China: Zuverlässig ist nur der Stau – Motorsport

(Motorsport-Total.com) – Für Lotus ist die Formel-1-Saison 2013 ein gigantischer Reinfall, die Piloten haben die Hoffnung auf Besserung aber nicht aufgegeben. Mit Blick auf den China-Grand-Prix am Osterwochenende halten sowohl Romain Grosjean als auch Pastor Maldonado an ihrem Ziel, die ersten WM-Punkte des Jahres einzufahren, fest. Dabei sind die Aussichten für die Schwarz-Goldenen nach einem missglückten Bahrain-Test, wegen erneuter Renault-Probleme und aufgrund von Schanghais Charakteristik nicht rosig.

Grosjean muss schon etwas weiter ausholen, um positive Aspekte zu finden. “Schanghai ist nicht mein Lieblingsrennen”, räumt der Franzose ein. “Aber ich verbringe dort meinen 28. Geburtstag, also sollten wir das Beste daraus machen.” Immerhin holte er vor den Toren der Metropole im Jahr 2012 die ersten WM-Punkte seiner Karriere und wiederholte das zwölf Monate später, allerdings mit einem zu diesem Zeitpunkt konkurrenzfähigen Fahrzeug. “Hoffentlich ist das ein gutes Omen”, hofft Grosjean.

Auch Maldonado glaubt nicht, Lotus-Terrain vorzufinden, wenn eine der längsten Geraden des Formel-1-Zirkus grüßt: “Es wird knifflig, weil wir auf der Geraden nicht die Schnellsten sind. Also müssen wir abwarten, wie wir uns in den Kurven verbessern.” Allerdings sind auch hier Fortschritte ein rares Gut. Bestes Beispiel war der Bahrain-Test im Laufe der Woche, als das Team erneut kaum aus der Box ausrückte. “Fustrierend”, klagt der Venezolaner. “Trotzdem haben wir etwas von den aerodynamischen Anpassungen bewältigt, die wir uns vorgenommen hatten.”

Viel Frust aus der Wüste mitgenommen

Probleme bereitet weiter der Antriebsstrang von Renault: “Wir brauchen mehr Leistung”, fordert Grosjean, der in der Sachir-Wüste erneut Schwierigkeiten zu beklagen hatte und nur wenige Umläufe abspulte. Etwas Werkeln an der Aerodynamik bezeichnet er als “viel zu wenig” und beklagt, allem Willen zum Trotz nicht zur Arbeit am Auto zu kommen: “Unser Augenmerk liegt immer noch darauf, ordentlich Fahrzeit zu bekommen, damit wir so gut wie möglich vorbereitet sind, wenn die Saison in Barcelona richtig losgeht.”

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