Die Regionalmächte kamen sich ein wenig näher
Was bedeutet der Konflikt für die syrischen Friedensgespräche?
Während der Iran wichtigster Verbündeter des syrischen Regimes ist, unterstützt Saudi-Arabien die Rebellen. Ohne die beiden Erzrivalen ist ein Ende des blutigen Konflikts unmöglich. Nur wenn der Iran Syriens Präsidenten Baschar al-Assad fallen lässt, kann der Machthaber gestürzt werden – was für die sunnitischen Regimegegner eine Bedingung für eine friedliche Lösung des Konflikts ist.
Während der Verhandlungen der internationalen Gemeinschaft über einen politischen Fahrplan für eine Ende des Syrienkrieges kamen sich Saudi-Arabien und der Iran im vergangenen Jahr etwas näher. Sie stimmten Verhandlungen der Regierung in Damaskus mit ihren Gegnern zu. Die Gespräche sollen eigentlich am 25. Januar beginnen. Allerdings könnte der Termin nun auf der Kippe stehen.
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